Eine der letzten U23-Meisterschaft und andere Marathons

Im niederösterreichischen Kürnberg ging am 22. Mai die Mountainbike-Mosttour über die Bühne, bei der ich in der Extrem-Distanz mit 60 Kilometer und 2.575Hm startete. Auf dem abwechslungsreichen Gelände mit knackigen, zum Teil recht steilen Anstiegen und Trails auf Wald- und Wiesenwegen durch das Herzen des Mostviertels fühlte ich mich von zu Beginn an sehr gut und ich erreichte schließlich bei hochsommerlichen Temperaturen nach 03h14m, knapp 17 Minuten hinter dem Sieger Alban Lakata, in der Gesamtwertung auf Rang sechs das Ziel. In meiner Altersgruppe musste ich mich lediglich vom Finnen Tähti Toni geschlagen geben.

(c) Helmut Haunschmid
(c) Helmut Haunschmid
(c) Helmut Haunschmid
(c) Helmut Haunschmid
(c) Helmut Haunschmid
(c) Lisa Fernbach

Eines meiner letzten U23-Meisterschaftsrennen genutzt.

Auf einer Distanz von 90 km, gespickt mit 3.100 Höhenmetern, startete ich am 29. Mai beim Granit Marathon in Kleinzell im Mühlkreis, wo auf der Xtreme-Strecke für die Elite die österreichischen Meisterschaften ausgetragen wurden.  Bei windigen und kühlen, aber zum Glück trockenem Wetter stellte ich mich der Herausforderung mit den unzähligen anspruchsvollen Abfahrten und heftigen Anstiegen. Noch ein wenig gehemmt von meiner ewig andauernden Infektion, die eine Antibiotika-Therapie mit sich zog, erreichte ich nach 04h05m auf dem 14. Gesamtrang das Ziel, zwanzig Minuten hinter dem neuen Staatsmeister Daniel Geismayr, der mit seiner unglaublichen Zeit den Streckenrekord um einiges unterbieten konnte.
In der U23-Wertung freue ich mich als Drittplatzierter über die Bronzemedaille bei den österreichischen Meisterschaften – Chapeau! an Michael Holland, der mit einem deutlichen Vorsprung diese Wertung klar für sich entscheiden konnte.

(c) Lisa Fernbach
(c) Mathias Lauringer
(c) Mathias Lauringer
(c) Alfred Reiter
(c) Mathias Lauringer

Am Pfingsmontag den 6. Juni starte ich auf der Classic-Distanz mit gesamt knapp 57 km und mehr als 1.640 Höhenmeter beim 3-Täler-Classic-Marathon in Windhaag bei Perg (OÖ). Der großteils auf Forst- und Schotterstraßen geführte Rundkurs war aufgrund der heftigen Niederschläge der vorangegangenen Nacht extrem dreckig und somit eine zusätzliche Herausforderung. 
Bis dreiviertel der Renndistanz konnte ich ein gutes Tempo fahren und bewegte mich großteils an der Spitze verfolgt von Wolfgang Krenn, bis kurz vor Hälfte der dritten Runde mein Hinterrad Luft verlor, welche ich aufgrund des verdreckten Ventils nicht auffüllen konnte. Erst eine Luftpumpe eines Zuschauers beendete mein Malheur, bei dem ich einige Kontrahenten an mir vorbeiziehen lassen musste. Etwas enttäuscht, weil ich an diesem Tag ein super gutes Resultat erreichten hätte könne, platzierte ich mich schließlich als gesamt Siebter.

(c) Karl Neugschwandtner
(c) Martin Rauscher
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